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"Fischkutter" - 1979                                                                                                                           "Dünen" - 1990

 


Biographie Karl Schwanbeck

 

Karl Schwanbeck ist am 31.12.1914 in Rostock geboren. Er erlernte bis 1933 das Malerhandwerk. Den 2. Weltkrieg erlebt er in Norwegen. Karl Schwanbeck wird 1949 aus der Kriegs-Gefangenschaft entlassen. Danach arbeitet Karl Schwanbeck in seiner Heimatstadt Rostock in der Abteilung Malerei & Grafik der Neptunwerft Rostock. Mit seiner Frau Erna Schwanbeck bekommt er eine Tochter. 1952 und 1953 nimmt Karl Schwanbeck an Kursen des Rostocker Kunstmalers Thuro Balzer teil. Er richtet seine erste Malwerkstatt in der Margarethenstraße ein und ist seit 1958 Mitglied der Kunstmalergruppe unter Leitung von Waldemar Krämer.

Seit dieser Zeit übernimmt er freischaffend Aufträge und hält Ausstellungen in Erfurt, Dresden, Wien, Riga und Stettin. Im Jahre 1972 wird Karl Schwanbeck Mitglied der Förderklasse an der Universität Rostock unter Leitung des Rostocker Kunstmalers Johannes Müller.

Malen ist sein Leben. Es entstehen Ölgemälde, Aquarelle, Gouachen, Bleistift- und Kohlezeichnungen, Holz- und Linolschnitte sowie Kleinplastiken. 1980 wird eine der umfangreichsten Ausstellungen in Rostock im "Heinrich Mann" - Club eröffnet, wo in der Eröffnungsrede Johannes Müller das Wirken Karl Schwanbecks wie folgt umschreibt.

"... ohne Umschweif, in klaren Farbmischungen, oft sicher zu massiv, aber immer im direkten Farbauftrag geht er das an, was er sagen will, was er zu sagen hat - und zwar immer mit seiner ganzen Person. ....Er liebt das Festliche, das Malerische der Farben, ihre Schwere und Buntheit. Die Motive können dann sehr einfach sein. Boot im Hafen, bei verschiedenem Licht, ihre Schatten und Reflexe im Wasser... Nie ist es kühles Beobachten, immer sein voller Einsatz."

Es folgten viele Ausstellungen in Rostock und Nordeuropa. Nach 1990 wurden Ausstellungen u.a. im Amtsgericht Rostock, in der Galerie "Mönchentor" (Kunstverein zu Rostock) und im Kulturhistorische Museum der Hansestadt Rostock gezeigt. Karl Schwanbeck verstarb 1996 in Rostock.

 

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